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Der Löschzeitraum für Kursbelegungen läuft vom 30.10. - 14.11.2020.

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Projekttitel:
Übergänge erfolgreich gestalten: Übergangsmanagement im Übergangsraum zwischen Schule und Ausbildung sowie Studium



Gefördert durch das Institut für angewandte Forschung
Gefördert durch das Institut für angewandte Forschung

Projektpersonal der HWR

Kühnel, Wolfgang, Professor Dr. sc. phil.   (Gesamt-Projektleiter/in)   

Kooperationspartner

Alice Salomon Hochschule Berlin
Handwerkskammer Berlin
FAA Bildungsgesellschaft mbH, Nord
Rudolf-Virchow-Oberschule
Hector-Peterson Schule
LIFE e.V.

Inhalt

Beschreibung

Problemstellung

Das Forschungsprojekt fragt danach, welche persönlichen und institutionellen Vorkehrungen und Maßnahmen geeignet sind, Übergänge erfolgreich zu gestalten. Wir gehen davon aus, dass der entscheidende biographische Übergang der aus der Schule in die nachfolgenden Systeme ist – sei es das Studium oder die berufliche Ausbildung. Diese Übergänge stellen entscheidende Weichen für die gesamte Biographie und legen bereits die Grundlage für spätere Prozesse des lebenslangen Lernens.

Zudem gehen wir davon aus, dass der Übergang aus der Schule heutzutage weniger eine einmalig zu überschreitende Schwelle darstellt als vielmehr einen Übergangsraum bildet, der in der Schule beginnt und ins Studium bzw. die Ausbildung hineinreicht.

Weitere Relevanz erhalten unsere Fragestellungen vor dem Hintergrund, dass eine steigende Anzahl von Schulabgängern keine oder keine ausreichende Qualifikation für den ersten Arbeits- und Ausbildungsmarkt vorweisen kann oder bei denen der Übergang in einem ersten Schritt gescheitert ist.

Projektziele

Ziel des Projekts ist es, das Management zur Bewältigung des biografischen Übergangs von der Schule über das Studium und die Ausbildung bis zum Eintritt in die Erwerbsarbeit erfolgreich zu gestalten.

Das Projekt legt ein innovatives Verständnis von Übergangsmanagement zugrunde, das nicht erst mit Schulabschluss beginnt und mit dem ersten Tag in der Ausbildung endet, sondern weit in die je spezifischen Bereiche von Schule, Ausbildung, Studium und Erwerbsarbeit hinein reicht.

In Kooperation mit verschiedenen regionalen Partnern (Oberschulen, Bildungsunternehmen, Bildungsträger und der Handwerkskammer) sollen zielgruppenspezifische institutionelle Vorkehrungen und Maßnahmen getroffen werden, damit die Jugendlichen mit ihren je individuellen Bewältigungsstrategien und Wissensformen eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn nehmen können.

Mit einer zielgenauen und wirkungsvollen Gestaltung des Übergangsmanagements   leistet das Projekt einen Beitrag zur besseren Integration junger Menschen in Ausbildung und Erwerbsarbeit und zur Stärkung des wirtschaftlichen Potenzials der Unternehmen.

Das Übergangsmanagement zielt darauf ab, die Schulen frühzeitig auf die Veränderungen des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes sowie im Hinblick auf die Studien- und Berufsberatung und die Berufsorientierung vorzubereiten.

In Anbetracht der zunehmenden (ethnischen und sozialen) Heterogenität der Schulabsolventen und der teils vorhandenen Defizite in den Schlüsselkompetenzen sind in der ersten Phase der Ausbildung bzw. des Studiums Fördermaßnahmen zu konzipieren, die auf die soziale Situation und die individuellen Ressourcen der Jugendlichen abgestimmt werden müssen.

Weiterhin werden Maßnahmen zu entwickeln sein, die parallel zu Schule, Studium und Erwerbsarbeit, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Coaching und Mentoring Orientierung verleihen und sie bei der Gestaltung des Übergangs unterstützen.

Das Übergangsmanagement ist für eine steigende Anzahl von Schulabgängern von Bedeutung, die über keine oder keine ausreichende Qualifikation für den ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verfügen oder die beim Übergang an der ersten Schwelle gescheitert sind. Hier besteht die Gefahr einer Verstetigung der Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen und des Abgleitens in Risikoverhalten und Delinquenz.

Da das Projekt unterschiedliche Falltypen (z.B. Top Achiver, Drop-Outs) des Übergangs einbezieht, werden die Maßnahmen des Übergangsmanagements hinreichend generalisierbar für die Situation in anderen Schulen und Bildungseinrichtungen. Durch Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch sollen Ansätze des Übergangsmanagements auch anderen Schulen, Bildungsträgern und Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Die externen Kooperationspartner bilden entscheidende Multiplikatoren in dem Vermittlungsprozess von Strategien und institutionellen Regelungen des Übergangssystems zwischen Schule, Ausbildung, Studium und Arbeit.


Förderdaten

Geldgeber/-in Förderprogramm Freitext
Institut für angewandte Forschung Berlin Förderlinie 4: Lehrdeputatsreduktion 4 SWS
Institut für angewandte Forschung Berlin Förderlinie 1: Verbundprojekte eines Kompetenzzentrums

Grunddaten

Projekttitel Übergänge erfolgreich gestalten: Übergangsmanagement im Übergangsraum zwischen Schule und Ausbildung sowie Studium
Akronym
ausführlicher Projekttitel Übergänge erfolgreich gestalten: Übergangsmanagement im Übergangsraum zwischen Schule und Ausbildung sowie Studium
Projekttitel (English)
Laufzeit von 01.10.2012
Laufzeit bis 30.09.2014
Bewilligungsdatum
Antragsdatum
HWR-interne Kostenträgernummer D12026 / D12027
Projekt-URL
Projekttyp Verbundvorhaben
Rolle der HWR bei Verbundvorhaben Konsortialführer
ggf. Aktenzeichen/Förderkennzeichen des Mittelgebers
Status abgeschlossen
zur Veröffentlichung im Internet freigeben J
Änderungsdatum 27.10.2014 09:43:20

Zuordnung zu Einrichtungen

Fachbereich 5 Polizei und Sicherheitsmanagement

Externe Dokumente

Name Dateiname
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Strukturbaum
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